Hospiz Bern

Am 17. August 2026 hat das Hospiz Bern – das erste Erwachsenenhospiz im Kanton Bern – in der Oranienburg an der Schänzlistrasse 15 in Bern seinen Betrieb aufgenommen. Trägerin ist die Stiftung Hospiz Mon Soleil Bern. Mit der Stiftung Diaconis, Eigentümerin der Liegenschaft, wurde eine entsprechende Nutzungsvereinbarung unterzeichnet.

Das Hospizprojekt erhielt im August 2024 von der bernischen Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) die Bewilligung als Pilotprojekt. Das andere Pilotprojekt ist «La Passerelle» in Corgémont im Berner Jura. Während der dreijährigen Pilotphase unterstützt der Kanton Bern die Pflege- und Betreuungskosten pro Patient/-in und Pflegetag mit einer Pauschale.

Das neue Angebot wird sich in das Versorgungsnetzwerk im Bereich der Palliative Care einfügen und allen Menschen offenstehen – unabhängig ihres Glaubens, ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft.

Medienmitteilung vom 3. Februar 2026 (PDF, 143 KB)
Communiqué de presse du 3 février 2026 (PDF, 184 KB)

Artikel in der «Hauptstadt» vom 3. Februar 2026
Artikel Der Bund vom 3. Februar 2026 (PDF, 59 KB)

 

Video ansehen: Was ist ein Hospiz?


Weitere Informationen zum Hospiz Bern
finden Sie auf der Website https://hospizbern.ch.

 

Wir setzen uns weiterhin für bessere Rahmenbedingungen ein

Auch wenn wir mit der Klärung des Standorts einen Meilenstein erreicht haben, müssen wir weiter daran arbeiten, den dringenden Bedarf nach einem Hospiz bei den Behörden und den politisch verantwortlichen Gremien aufzuzeigen und auf eine ordentliche Finanzierung für Hospize hinzuwirken. Hierfür koordinieren wir uns mit anderen Akteuren, die sich auch für ein Hospiz in anderen Regionen des Kantons Bern einsetzen. Das Projekt wird von der Stadt Bern begrüsst, weil es sich in die Vision einer «Compassionate City» einfügt.

Es ist dem Verein Berner Hospiz ein zentrales Anliegen, mit anderen im Bereich Palliative Care tätigen Akteuren gemeinsame Lösungen zu erarbeiten, insbesondere im Bereich der Finanzierung. Nur so können bestehende Versorgungslücken in der Palliative Care nachhaltig geschlossen werden. Die Pflege am Lebensende gehört, wie auch die Geburtshilfe, zur Grundversorgung der Bevölkerung und muss in allen Situationen sichergestellt werden. Gemeinsame Lösungen sind aber auch nötig, um eine möglichst integrierte Versorgung und eine gute Vernetzung der Angebote zu erreichen.

Finanzierungsdossier des Dachverbands Hospize Schweiz (PDF, 5.4 MB)

  • Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt.

    Albert Einstein
  • Es ist nur das Selbst, das sich selbst ruft, und nichts anderes als das Selbst, das sich selbst verwirklicht.

    Anandamayi Ma
  • Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder.
    Ich glaube an Letzteres.

    Albert Einstein
  • Wer bin ich? Diese Erkenntnis ist der Zweck des menschlichen Lebens.

    Anandamayi Ma
  • Für jemanden, welcher der ganzen Existenz zuhört, ist alles Musik.

    Sadhguru